Mittwoch 20. Juli 2016

21. Juli 2016

Mittwoch – Höchsttemperaturen von 34 Grad, nichts für schwache Gemüter. Doch ich kann bereits vorwegnehmen, dass alle den Tag wohlbehalten überstanden haben. Einige Leiter hatten zwar am Morgen etwas mehr Mühe aus dem Bett zu kommen, aber dafür kamen sie danach um so mehr in Fahrt. Das Morgentraining fiel für einmal eher kurz aus, da am Nachmittag schon relativ früh der Ausflug bevorstand. Zuvor erhielten die LagerteilnehmerInnen allerdings noch den Auftrag Teams, für das am Freitag anstehende Kleinfeldturnier, zu bilden. Aus einer sicheren Quelle habe ich gehört, dass die Quoten im Wettbüro für einen Sieg von Lorenz und Nici nicht schlecht stehen sollen. Wie das bei uns mittlerweile Tradition ist, begannen die Kinder bereits am Abend mit voller Hingabe ihre Trikots für das grosse Turnier zu bemalen. Besonders viel Kreativität stellten dabei Lilly und Megan unter Beweis. Doch ich will nicht vorgreifen, denn zuerst stand ja noch der alljährliche Ausflug an, auf welchem Lorenz seine Liebe zur Natur entdeckte und zum Naturschützer avancierte. Das Ziel des Ausfluges war eine wunderschöne Schlucht in Dornbirn (AT). Lisa zählte sage und schreibe 622 Treppenstufen, die wir bis zum idyllischen See in der Schlucht zurücklegen mussten. Geplant war es dann dort ein erfrischendes Bad zu nehmen, was leider auf Grund der Sicherheit nicht zu verantworten war, worauf wir dann schleunigst den Rückweg antraten – natürlich nicht ohne zuvor am Kiosk noch ein feines Eis zu schnabulieren. Auch wenn der Traum vom kühlen Nass ins Wasser fiel, war es sicherlich ein tolles Erlebnis für die Kinder. Zurück im Strandbad erlebten dann Michel und Lisa ihre Premiere, so wagten sie doch tatsächlich ihren ersten Sprung ab dem 5 Meter-Turm. Für die Ältesten der TeilnehmerInnen gab es dann noch einen Trip nach Hohenems ins Cineplexx, wo wir uns den Film Central Intelligence anschauten. Dabei wurde viel gelacht, auch wenn Megan das Schritttempo auf dem Hinweg ein wenig zu schnell war, wie sie ganz offen und ehrlich zugab. Nun haben sie ihren Schlafplatz draussen unter dem Dach installiert, da ja in der Nacht eventuell ein ungebetener Gast namens Regen zu Besuch kommen wird. Drinnen zu schlafen ist für sie verständlicherweise trotzdem keine Option.

Eine schöne Nacht wünscht euch der erschöpfte Blogger Nici

Föteli

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