Jugend-Sportlager Diepoldsau

Sportlager 2018  vom 16.07. – 21.07.2016


Samstag, 21.07.2018

Liebe Leserinnen und Leser. Ich hoffe ihr verzeiht es mir, dass ich heute zu faul war, um einen Beitrag zu schreiben.

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Freitag, 20.07.2018

Freitag – Letzter Tag im Lager vor der morgigen Heimreise. Heute schafften es alle, im Gegensatz zum Vortag, mehr oder weniger pünktlich zum Frühstück. Die Müdigkeit schien über Nacht allerdings nicht vergangen zu sein. Dies war beim Training ebenfalls zu spüren, weshalb die morgendliche Fitnesseinheit bei den Grössten gnädigerweise verkürzt wurde. Müdigkeit hin oder her, alle gaben noch einmal ihr Bestes und zogen das Training durch. Beim Kleinfeldturnier am Nachmittag wurden dann noch einmal die letzten Energiereserven angezapft und es wurden sich Duelle auf dem allerhöchsten Niveau geliefert. Bei den Kleinen hiess das Finale Team Götsch gegen Michel und Yanik. Den imaginären Pokal dürfen zum Schluss Michel und Yanik in die Höhe stemmen. Bei den Grösseren gewann das eingespielte Team Rodrigo und Isa auf Grund ihrer Erfahrenheit gepaart mit Isa’s Durchschlagskraft gegen Adela und Pascal.  Nach dem Abendessen gingen sowohl die U12, als auch die U14 ins Kino, während sich die U10 im Lagerhaus einen Film gönnten. Die U12 schauten sich dabei den Film „Hotel Transsilvanien“ an, während sich die U14 in das Abendteuer „Jurassic World“. Einige amüsierten sich dabei, wie sich fiktive Tiere bekämpfen, andere kämpfen erneut mit der Müdigkeit. Somit erstaunt es auch nicht, dass der anschliessende Besuch im McDonalds eher kurz ausfiel. Im Strandbad angekommen verlagerten die U14 ihren Schlafplatz kurzfristig nach draussen. Da sie nicht mehr zu hören sind, gehe ich davon aus, dass sie ziemlich schnell eingeschlafen sind. Ja liebe Leserinnen und Leser, nun ist es leider soweit. Dies ist heute mein letzter Bloggeintrag und ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich zu bedanken. Ich bedanke mich zuerst gerne bei Ihnen, liebe Eltern. Bedanken möchte ich mich für das Vertrauen, dass ihr uns jedes Jahr entgegenbringt, indem ihr es uns zutraut, dass wir eure Kinder eine Woche betreuen. Mein Dank geht des weiteren an die Lagerteilnehmerinnen und Lagerteilnehmer, die sich diese Woche wirklich vorbildlich verhalten haben und zum Gelingen dieses Lagers einen grossen Teil beigetragen haben. Den grössten Dank möchte ich allerdings dem hervorragenden Leiterteam aussprechen, denn ohne dieses Team würde natürlich gar nichts funktionieren.

Mit diesem Dank verabschiede ich mich für dieses Jahr von euch, euer Blogger Nici, der sich bereits wahnsinnig auf das nächste Jahr freut.

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Donnerstag, 19.07.2018

Der Donnerstag begann optimal, so brachten es doch sämtliche Teilnehmer inklusive Leiterstaff fertig zu verschlafen. Dadurch begann der Tag 10 Minuten später als gewohnt. Es schien irgendwie auch so, als seien alle ein wenig müde. Trotzdem wurde pünktlich mit dem Training begonnen. Die älteste Trainingsgruppe vermochte ihre Müdigkeit allerdings im Verlaufe des Morgens abzuschütteln und spielten kurz vor Mittag zwei Sätze auf hohem Niveau und ich war sehr zufrieden mit ihnen, so wurden sehr viele technische Fertigkeiten eingesetzt, die sie während der Woche erlernten. Die Kleinsten machten ihre Sache ebenfalls gut, bei ihnen war die Müdigkeit allerdings deutlich zu sehen. Am Nachmittag fand die legendäre Olympiade im Strandbad statt, bei der das Team von Adela, Michel, Janosch und Noelia die anderen mit einem beeindruckenden Vorsprung deklassierten. Nach der Olympiade war sehr lange unklar ob man nun heute ins Kino geht oder nicht. Mangelnde Filmauswahl am heutigen Abend sorgte dafür, dass sich beide Gruppen dazu entschieden morgen ins Kino zu gehen. Somit wurde der Abend mit diversen Spielen und und T-Shirt malen verbracht. Eine Gruppe um Fabrice und Michel spielte mit unserem Brasilianer Rodrigo Fussball, während sich Ales, Lorenz, Timo und Nici einen erbitterten Fight im Boccia lieferten. Dabei überzeugte Timo erneut mit seinem Geschick und liess die anderen hinter sich. Der 7 jährige Ales belegte allerdings vor dem 16 jährigen Lorenz den dritten Platz und konnte sein Glück kaum fassen. Ich brauche wohl kaum zu erwähnen, dass dies für Lorenz ein ziemlicher Genickbruch war. Nun sitze ich hier und schreibe während einer Partie „Hose Abe“ diesen Blogeintrag der heute,der Müdigkeit geschuldet, ein wenig kürzer ausfällt.

Ich verabschiede mich für heute zum zweitletzten Mal von euch und wünsche euch eine gute Nacht. Euer Blogger Nici

By the way; Fakt des Tages: Die Geräusche der Dinosaurier in Jurassic World wurden aus Tonaufnahmen von verschiedenen Tieren zusammengemixt. (Dies als kleiner Hinweis auf den morgigen Kinofilm)

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Mittwoch 18.07.2018

Mittwoch und erneut bombastisches Wetter in Diepoldsau. Der Tag begann genau gleich, wie der vorherige, ich hatte allerdings das Gefühl, dass die Energiereserven über Nacht ein wenig aufgetankt wurden. Nach der ersten halben Stunde keuchte die Trainingsgruppe der Ältesten dann allerdings schon wieder gehörig. Sie versicherten mir dann allerdings in der Pause, dass ihre Kraft doch noch knapp vorhanden sei. Somit konnte das Ballmaschinen-Training wie geplant durchgezogen werden und ich war erfreut, dass im Vergleich zum Vortag schon deutliche Fortschritte zu sehen waren. Bei den Kleinen stand noch das Thema taktisches Verhalten auf dem Programm, was die meisten sehr interessierte. Anschliessend an das Mittagessen machten wir uns relativ zügig auf den Weg zu unserem Ausflugsziel. Auch, dass einige noch einmal zurück mussten, um die ID zu holen tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Kurz nach der Grenze stiegen wir in unseren Car, der uns sicher nach Feldkoch (AT) in den Wildpark brachte. Doch leider hatte die ganze Sache einen kleinen Haken, denn glaubt man den Erzählungen von Pascal mussten wir tatsächlich fast 400 Treppenstufen erklimmen, bevor wir dort ankamen. Für gewisse Kinder, ich nenne hier bewusst keine Namen, war dies ein wenig zu viel und sie liessen sich teilweise hochtragen. Im Tierpark schauten wir uns einige Tier an. Die Hauptattraktion, der Fuchs, liess sich allerdings nicht blicken. Er hatte wohl zu grosse Angst vor Lorenz. Danach gönnten wir uns in der Stadt ein feines Glacé, bevor wir uns zurück auf den Weg nach Diepoldsau machten. Nach dem Nachtessen machten wir uns noch einmal auf den Weg zum Sportplatz und spielten noch einige Sätze. Einige davon waren auf enorm hohem Niveau, sodass Lorenz mit seiner ökologische Art teilweise leicht überfordert schien. Der Lagersenior Markus staunte ebenfalls nicht schlecht, denn teilweise hörten die Ballwechsel nicht mehr auf, da die U10 mittlerweile über eine beeindruckende Ballsicherheit verfügen. Ich denke es ist überflüssig zu erwähnen, dass es bereits dunkel war als die ältere Gruppe aufhörte zu trainieren. Um 23.33 Ortszeit sind bereits alle im Bett, ob alle schlafen kann ich hingegen nicht beurteilen. Zu meinem Leidwesen muss ich euch sagen, dass meine persönliches Formtief anhielt, denn ich verlor heute zwei weitere Male ein Tischtennis-Spiel gegen Timo, was mich doch ziemlich ärgerte. Ich konnte jedoch einen kleinen Teil meiner Ehre wiederherstellen, indem ich im Kleinfeld gegen Lorenz gewann. Fakt des Tages (presented by Timo): Eidechsen bedienen sich den zwischenmolekularen Kräften, genauer gesagt den Van der Waals-Kräfte, um an der Decke herumzuklettern.

Mit dieser interessanten Info verabschiede ich mich von euch und wünsche eine gute Nacht. Euer Blogger Nici

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Dienstag 17.07.2018

Tag 2 im Strandbad in Diepoldsau – Ich kann vorwegnehmen, dass es für viele ein sehr strenger Tag war. Gestartet wurde um 8.15 mit dem Frühstück, welches uns mit ein wenig Energie versorgte, welche wir später noch brauchen würden. Danach stand um 9.45 die erste Trainingseinheit an, die sich als sehr anstrengend herausstellte. Vor allem die ältesten LagerteilnehmerInnen kamen beim Fitnessprogramm ziemlich ins Schwitzen. Sogar Adela meinte dann am Nachmittag, dass sie das „Fit mit Nici“ nun langsam spüre. Kurz vor dem Mittagessen trafen auch noch unsere beiden Leiter aus Brasilien, Rodrigo und Isa, ein. Nach dem Mittagessen gingen alle wieder in Richtung Sportplatz, um unermüdlich weiter zu trainieren. Während der kurzen Pause meldete sich in Diepoldsau noch der Regen, was uns dazu veranlasste die Pause etwas länger zu gestalten. Danach wurde allerdings munter weitergespielt. Um 17.00 ging es zurück ins Strandbad und schien als sei jegliche Müdigkeit auf einmal wie weggeblasen denn es stürzten sich alle sofort ins Wasser und tobten sich aus. Timo konnte allerdings nicht mehr ganz mithalten und bekam doch tatsächlich einen Krampf im Wasser. Eine ganz prekäre Lage, aus der er sich allerdings elegant herausmanövrierte. Fairerweise muss aber gesagt werden, dass seine restliche Kraft ausreichte, um die Gebrüder Fehr nacheinander im Tischtennis zu besiegen. Am Abend stand dann zum dritten Mal Faustball auf dem Programm. Da die Müdigkeit bereits sehr gross war, wurde es den Kinder freigestellt, ob sie noch einmal trainieren wollen oder ob sie die Freizeit im Strandbad verbringen wollen. Es traten aber trotzdem erstaunlich viele noch einmal den Weg zum Sportplatz an. Die Sätze die gespielt wurden waren allesamt auf hohem Niveau und es wurden sich erbitterte Duelle geliefert. Den Abschluss bildete das Dreimeter Spiel mit den Teams: Cicco, Lorenz und Joël gegen Rodrigo, Isa und Nici. Dabei zog das Team um den brasilianischen Angreifer Rodrigo Sprandel im entscheidenden dritten Satz mit 14:15 äusserst knapp den Kürzeren. Ihr seht schon, dies war meine zweite Niederlage heute. Dies geht mir natürlich sehr nahe und ich bin gewillt dies morgen zu korrigieren, denn Cicco ist momentan beinahe schon unerträglich und muss dringend auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.

In diesem Sinne wünscht euch euer Blogger Nici eine gute Nacht

By the way, Fakt des Tages (presented by Timo): Das Getränk Shorley hat mehr Zucker als Coca Cola.

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Montag 16.07.2018

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser. Nach zweijähriger Abstinenz meldet sich der allzeitbewährte Blogger Nici zurück. Wer sich vor zwei Jahren mit meinen Bloggeinträgen befasst hat, kann sich vielleicht daran erinnern, dass ich dazumals unfreiwillig zum Blogger ernannt wurde. Mein Chef, Markus, war allerdings offenbar nicht unzufrieden mit meiner Leistung, so dass er mich dieses Jahr erneut bat dieses ehrenhafte Amt zu übernehmen. Da ich kein Unmensch bin, nahm ich dieses Mal dankend an. So jetzt aber genug von mir, beginnen wir mit dem eigentlichen Thema, dem 23. Faustball-Lager von Faustball Elgg. Heute Morgen stürzten sich 28  LagerteilnehmerInnen und 7 LeiterInnen in das Abendteuer Faustball-Lager. Die Leiter Nici, Joël und Cicco starteten angeführt vom legendären Lagersenior Markus bereits morgens um 8 Uhr und luden das Material in den Anhänger ein. Anschliessend trafen sie am Bahnhof in Elgg auf die restlichen Leiter Baba, Lorenz und Timo, sowie die LagerteilnehmerInnen, welche von ihren Eltern begleitet wurden. Beim Abschied wurde nicht lang getrödelt, schliesslich freuten sich ja alle auf das Lager. Während die erstgenannte Leitergruppe sich mit dem Bus nach Diepoldsau aufmachte, geleiteten die anderen Leiter die Kinder, welche sehr guter Laune waren, ins Strandbad. Dabei tat auch der verpasste Zug in St.Gallen der guten Stimmung keinen Abbruch. Angekommen im Strandbad stürzten sich die Kinder sofort ins Wasser und bedienten sich der Schlauchbötchen. Danach meldete sich bei den meisten der Hunger, welcher dank dem lecker zubereiteten Menü Chicken Nuggets mit Pommes gestillt werden konnte. Am Nachmittag durften sich die Kinder dann im Strandbad austoben. Dabei genossen sie das schöne Wetter in vollen Zügen. Nach einem erneut leckeren Abendessen stand dann noch das erste Mal Faustball auf dem Programm. Ich dachte mir eigentlich, dass die Trainingsgruppe der U14 ihre Energiereserven bereits am Nachmittag im Strandbad aufgebraucht hatten. Doch ich täuschte mich gewaltig, denn es war bereits nach 10 Uhr und bereits stockfinster als Joël und ich die Trainingsgruppe dazu überreden konnten aufzuhören. Wie sich die hartgesottenen Bloggleser erinnern können, habe ich bereits vor 2 Jahren Fabrice’s Trainingseifer erwähnt und es erstaunt daher wenig, dass er auch nach Beendigung des Trainings immer noch nicht aufhören wollte. Zurück im Strandbad kühlte sich die gesamte Trainingsgruppe noch einmal kurz im Wasser ab, bevor sie erschöpft ins Bett fielen. Ich hoffe für sie, dass sie gut schlafen, denn diesen Schlaf werden sie bei unserem morgigen Training definitiv brauchen. Fazit des Tages: Schönes Wetter, gute Stimmung und mein persönliches Highlight; Ich habe eine Autogrammkarte von Ales erhalten und kann nun beruhigt schlafen. Fakt des Tages: Der Chef von Sonnenbräu, dem Bier, dem wir gerade geniessen, ist eine Frau, wie uns Timo freundlicherweise unterbreitet hat. Ob euch das interessiert, dürft ihr nun selbst entscheiden.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und bis morgen, euer Blogger Nici

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