Jugend-Sportlager Diepoldsau

Sportlager 2016  vom 18.07. – 22.07.2016


Samstag 23. Juli 2016

Kein Bericht, dafür Föteli.


Freitag 22. Juli 2016

Liebe Leserinnen und Leser des Faustball-Lagers-Blogs

Da Nici jetzt im Trainingslager der Nationalmannschaft ist, bleibt die Aufgabe des Schreibens wohl an mir hängen. Ich werde bemüht sein in seine Fussstapfen zu treten.

Auch in diesem Jahr wird mit dem Fortschreiten der Woche die Zeit des Aufstehens später und später. Zur Frühstückszeit heute um 8:15 Uhr schliefen noch viele Kinder und Jugendliche tief und fest. Dies änderte sich aber schlagartig und sie entwickeltem sich zu einer munteren Schar, die sich schon beim Frühstück viel zu erzählen hatten.

Da Highlight des heutigen Tages war sicher das Kleinfeld-Turnier am Nachmittag. Schon anfangs der Woche wurden die Teams in zwei Kategorien gebildet, T-Shirts wurden gemalt und Strategien konnten entwickelt werden. Pünktlich um 14:30 Uhr startete das Turnier und ebenso pünktlich brauten sich die Wolken im Rheintal zu einem Donnerwetter zusammen. Allerdings hielt sich dann das Ganze in Grenzen, es regnete zwar, aber das hielt die Faustballer und Faustballerinnen nicht ab um Punkte zu fighten. Hart, aber vollkommen fair wurden die Partien ausgetragen und am Schluss gingen alle Teams als Sieger vom Platz.

Dann hiess es Taschentücher zu verteilen, denn es hiess Abschied von nick und Joël zu nehmen, welche sich ins Trainingslager der Nationalmannschaft verabschiedeten. Herzlichen Dank euch beiden, vor allem aber Nici, der die ganze Woche eine wertvolle Stütze im Leiterteam war.

Jetzt ist Abend und gemäss dem Programm erst um Mitternacht Schluss. Dass dies bis zum bitteren Ende ausgekostet werden muss, versteht sich von selbst. Nach einem wilden Tischtennisspiel, sehen sich die Kids jetzt die Aufnahmen, welche von ihnen beim Faustball spielen gemacht wurde. Die vielen Lacher zeigen, dass es doch zu komisch ist, wenn man sich selber sehen kann, dies sogar in Slow-Motion.

Wieder geht ein Lager dem Ende zu – es ist das 22. von Markus und mir. Wir möchten einen Dank aussprechen. Erstens möchten wir Stephan als treue Seele danken, er begleitet uns seit fünf Jahren immer ins Lager, trainiert die Kinder und übernimmt mit seiner ruhigen Art auch sonst viele Aufgaben. Jolanda möchten wir auch danken, als „Lager-Neuling“ hat sie ihre Sache sehr gut gemacht. Ein Dank geht aber auch an euch, lieb Eltern. es ist wunderschön, wie ihr uns das Vertrauen entgegenbringt.

Ich wünsche euch weiterhin eine wunderschöne Sommerzeit.

Die Ersatz-Blogerin

Baba

Föteli


Donnerstag 21. Juli 2016

Donnerstag – Angeblich der Tag, an welchem sich die Kinder öfters einmal streiten. Lassen wir uns doch überraschen. Der Tag begann für die Älteren schon einmal ziemlich unerfreulich, denn sie wurden morgens um 6 Uhr vom angekündigten Regen geweckt. Es ist ihnen allerdings hoch anzurechnen, dass sie trotz der üppigen Zeit die Geistesgegenwart besassen alle Badetücher ins Trockene zu bringen. Ich denke an dieser Stelle ist es Zeit ihnen ein Dankeschön auszusprechen. Danke! Der Regen liess dann allerdings glücklicherweise relativ schnell nach, trotzdem verbrachten wir am Morgen zuerst eine knappe Stunde im Aufenthaltsraum, um unseren u18 Schützlingen bei der Weltmeisterschaft in Kellinghusen zuzuschauen. Leider half das ganze nicht wirklich, denn die Schweiz verlor am Morgen sowohl gegen Brasilien als auch am Abend gegen Deutschland. Unglücklich aber kein Beinbruch, denn die wichtigen Spiele kommen ja erst noch. Am Nachmittag stand dann die traditionelle Olympiade an, bei denen die TeilnehmerInnen in zusammengewürfelten Teams an verschiedenen Posten diverse Aufgaben zu bewältigen hatten. Die Kinder wurden dabei sehr vielfältig gefordert, von Schwimmen bis zu Papierfalten stand alles auf dem Programm. Wie immer legten sich alle voll ins Zeug und hatten viel Spass an dem Ganzen. Abgeschlossen wurde die Olympiade mit dem fast schon legendären Bootsrennen, welches Lorenz mit seiner unnachahmlichen ökologischen Art und Weise für sich entschied. Am Abend lockte die U12 dann das Cineplexx in Hohenems ins wunderschöne Österreich. Die Gruppe der U14 und U16, vergiftet wie sie sind, spielten derweil noch 10 Sätze. Selbst als es dunkel wurde und man die Bälle kaum mehr sah, wollte Lilly nicht mehr aufhören. Markus zog dann allerdings doch die Reissleine, da er manchmal doch einige Mühen bekundete und scheinbar etwas planlos nach dem Ball suchte. Die U10 genossen derweil einen weiteren wunderschönen Abend im Strandbad. Fazit: Der Mythos vom Donnerstag als der berüchtigte Streittag bestätigte sich nicht, denn auch heute war die Stimmung einmal mehr sehr friedlich. Zum Abschluss habe ich noch eine sehr traurige Nachricht, denn dies war heute mein letzter Blogeintrag, da ich morgen leider das Lager vorzeitig verlassen muss, das ich in Zizers mit der Nationalmannschaft noch ein Trainingslager absolvieren darf. Ihr seht schon, Lager über Lager. Wie auch immer, ich hoffe ich konnte euch mit meinen tödlichen Berichten ein kleines Schmunzeln ins Gesicht zaubern, auch wenn ich überzeugt bin, dass mein Blog nicht von wahnsinnig vielen gelesen wird.

Ich wünsche euch eine schöne Nacht und bis nächstes Jahr, euer Blogger Nici

Föteli


Mittwoch 20. Juli 2016

Mittwoch – Höchsttemperaturen von 34 Grad, nichts für schwache Gemüter. Doch ich kann bereits vorwegnehmen, dass alle den Tag wohlbehalten überstanden haben. Einige Leiter hatten zwar am Morgen etwas mehr Mühe aus dem Bett zu kommen, aber dafür kamen sie danach um so mehr in Fahrt. Das Morgentraining fiel für einmal eher kurz aus, da am Nachmittag schon relativ früh der Ausflug bevorstand. Zuvor erhielten die LagerteilnehmerInnen allerdings noch den Auftrag Teams, für das am Freitag anstehende Kleinfeldturnier, zu bilden. Aus einer sicheren Quelle habe ich gehört, dass die Quoten im Wettbüro für einen Sieg von Lorenz und Nici nicht schlecht stehen sollen. Wie das bei uns mittlerweile Tradition ist, begannen die Kinder bereits am Abend mit voller Hingabe ihre Trikots für das grosse Turnier zu bemalen. Besonders viel Kreativität stellten dabei Lilly und Megan unter Beweis. Doch ich will nicht vorgreifen, denn zuerst stand ja noch der alljährliche Ausflug an, auf welchem Lorenz seine Liebe zur Natur entdeckte und zum Naturschützer avancierte. Das Ziel des Ausfluges war eine wunderschöne Schlucht in Dornbirn (AT). Lisa zählte sage und schreibe 622 Treppenstufen, die wir bis zum idyllischen See in der Schlucht zurücklegen mussten. Geplant war es dann dort ein erfrischendes Bad zu nehmen, was leider auf Grund der Sicherheit nicht zu verantworten war, worauf wir dann schleunigst den Rückweg antraten – natürlich nicht ohne zuvor am Kiosk noch ein feines Eis zu schnabulieren. Auch wenn der Traum vom kühlen Nass ins Wasser fiel, war es sicherlich ein tolles Erlebnis für die Kinder. Zurück im Strandbad erlebten dann Michel und Lisa ihre Premiere, so wagten sie doch tatsächlich ihren ersten Sprung ab dem 5 Meter-Turm. Für die Ältesten der TeilnehmerInnen gab es dann noch einen Trip nach Hohenems ins Cineplexx, wo wir uns den Film Central Intelligence anschauten. Dabei wurde viel gelacht, auch wenn Megan das Schritttempo auf dem Hinweg ein wenig zu schnell war, wie sie ganz offen und ehrlich zugab. Nun haben sie ihren Schlafplatz draussen unter dem Dach installiert, da ja in der Nacht eventuell ein ungebetener Gast namens Regen zu Besuch kommen wird. Drinnen zu schlafen ist für sie verständlicherweise trotzdem keine Option.

Eine schöne Nacht wünscht euch der erschöpfte Blogger Nici

Föteli


Dienstag 19. Juli 2016

Tag 2 im Strandbad – um exakt 5.46 ging die Sonne auf. Kurze Zeit später waren bereits die ersten nimmermüden Lagerteilnehmer wach und konnten natürlich kein Auge mehr zudrücken. Warum denn auch, denn Morgenstund hat ja bekanntlich Gold im Mund – oder auch nicht. Für die weniger Hartgesottenen, bzw. die etwas Älteren war es dann spätestens um 8 Uhr Zeit die Federn zu verlassen, da wie üblich um 8.15 das Frühstück anstand. Anschliessend machte sich die gesamte Gruppe übereifrig bereits um 9.30 auf den Weg zum Sportplatz. Bis auf eine kurze Pause wurde bis um 12 Uhr eisern durchtrainiert. Vor allem die älteren Lagerteilnehmer gerieten mächtig ins Schwitzen, denn das morgendliche Fitnessprogramm hat es dieses Jahr wieder einmal in sich. Da ich sie jetzt aber zur örtlichen Zeit um 23.38 immer noch durch das Strandbad lachen höre, waren sie wohl doch nicht so beeindruckt. Gott sei Dank, bietet sich morgen noch einmal die Chance, sie müde zu machen. Bei einer auf Grund der hohen Temperaturen kurz gehaltenen Trainingseinheit kam dann am Nachmittag zum ersten Mal die sagenumwobene Ballmaschine zum Einsatz, welche am Morgen, sehr zum Ärger des Lagerseniors Markus, einen Defekt hatte. Dieser mutmasste, dass die erste Mannschaft der FG EE indirekt oder gar direkt daran beteiligt war. Weitere Infos werden folgen. Am Abend wurde es dann dein Kleinen freigestellt, ob sie lieber noch mit der Ballmaschine trainieren oder einige gemütliche Stunden im Strandbad verbringen wollen. Wenig überraschend besiegte bei den meisten das Strandbad den Sportplatz. Nur der nicht kleinzukriegende Fabrice trainierte eifrig an der Ballmaschine während die Gruppe der U14 und U16 noch unzählige Sätze spielte. Update um 23.49: Auch die Grossen sind nun im Bett, mein Training war also doch strenger als gedacht. Wie auch immer, die Stimmung ist auch nach ziemlich genau 36 Stunden immer noch hervorragend.

Ich wünsche euch eine schöne Nacht und bis morgen, euer unfreiwillig ernannter Blogger, Nici

Föteli


Montag 18. Juli 2016

Bereits zu 22. Mal starteten wir heute morgen zum Unterfangen Sportlager von Faustball Elgg. 27 Kinder und 5 LeiterInnen begaben sich auf den langen Weg nach Diepoldsau. Das erfolgreiche Leitergespann Nick und Markus düsten mit drei älteren hochmotivierten Lagerteilnehmern mit dem Bus los, um im Strandbad und auf dem Trainingsplatz bereits alles lagerfertig einzurichten, während Baba, Stephan und die jüngeren Kinder erfolgreich mit dem Zug durch das Rheintal geleiteten. Im Strandbad angekommen, vergingen nur wenige Minuten bis die ersten, angespornt von den hohen Temperaturen, bereits ins kühle aber angenehme Wasser sprangen. Danach wurden wir dann wie gewohnt herrlich verpflegt – Riz Casimir stand auf dem Speiseplan. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Spasses, denn die Kinder durften sich den ganzen Nachmittag im Strandbad austoben. Am Abend, als es dann ein wenig kühler war, stand dann noch das erste Training an. Man merkte dem ein oder anderen schon an, dass die ein oder anderen Kräfte bereits am Nachmittag im Strandbad verpufft wurden. Trotzdem konnten alle drei Trainingsgruppen noch eine ordentliche Einheit absolvieren. Zurück im Strandbad ging es dann nach der Nachtruhe allerdings nicht lang, bis von den jüngeren kein Mucks mehr zu hören war. Jetzt sitzen die Leiter noch bei einem wohlverdienten Bier zusammen, während die älteren TeilnehmerInnen bei ihrem Grill sitzen und den Abend ausklingen lassen.

Euer Meisterblogger Nici (unterstützt von Markus, welcher mir grosszügigerweise die ersten eineinhalb Sätze geschrieben hat und dann aufgab)

Föteli