Donnerstag 21. Juli 2016

22. Juli 2016

Donnerstag – Angeblich der Tag, an welchem sich die Kinder öfters einmal streiten. Lassen wir uns doch überraschen. Der Tag begann für die Älteren schon einmal ziemlich unerfreulich, denn sie wurden morgens um 6 Uhr vom angekündigten Regen geweckt. Es ist ihnen allerdings hoch anzurechnen, dass sie trotz der üppigen Zeit die Geistesgegenwart besassen alle Badetücher ins Trockene zu bringen. Ich denke an dieser Stelle ist es Zeit ihnen ein Dankeschön auszusprechen. Danke! Der Regen liess dann allerdings glücklicherweise relativ schnell nach, trotzdem verbrachten wir am Morgen zuerst eine knappe Stunde im Aufenthaltsraum, um unseren u18 Schützlingen bei der Weltmeisterschaft in Kellinghusen zuzuschauen. Leider half das ganze nicht wirklich, denn die Schweiz verlor am Morgen sowohl gegen Brasilien als auch am Abend gegen Deutschland. Unglücklich aber kein Beinbruch, denn die wichtigen Spiele kommen ja erst noch. Am Nachmittag stand dann die traditionelle Olympiade an, bei denen die TeilnehmerInnen in zusammengewürfelten Teams an verschiedenen Posten diverse Aufgaben zu bewältigen hatten. Die Kinder wurden dabei sehr vielfältig gefordert, von Schwimmen bis zu Papierfalten stand alles auf dem Programm. Wie immer legten sich alle voll ins Zeug und hatten viel Spass an dem Ganzen. Abgeschlossen wurde die Olympiade mit dem fast schon legendären Bootsrennen, welches Lorenz mit seiner unnachahmlichen ökologischen Art und Weise für sich entschied. Am Abend lockte die U12 dann das Cineplexx in Hohenems ins wunderschöne Österreich. Die Gruppe der U14 und U16, vergiftet wie sie sind, spielten derweil noch 10 Sätze. Selbst als es dunkel wurde und man die Bälle kaum mehr sah, wollte Lilly nicht mehr aufhören. Markus zog dann allerdings doch die Reissleine, da er manchmal doch einige Mühen bekundete und scheinbar etwas planlos nach dem Ball suchte. Die U10 genossen derweil einen weiteren wunderschönen Abend im Strandbad. Fazit: Der Mythos vom Donnerstag als der berüchtigte Streittag bestätigte sich nicht, denn auch heute war die Stimmung einmal mehr sehr friedlich. Zum Abschluss habe ich noch eine sehr traurige Nachricht, denn dies war heute mein letzter Blogeintrag, da ich morgen leider das Lager vorzeitig verlassen muss, das ich in Zizers mit der Nationalmannschaft noch ein Trainingslager absolvieren darf. Ihr seht schon, Lager über Lager. Wie auch immer, ich hoffe ich konnte euch mit meinen tödlichen Berichten ein kleines Schmunzeln ins Gesicht zaubern, auch wenn ich überzeugt bin, dass mein Blog nicht von wahnsinnig vielen gelesen wird.

Ich wünsche euch eine schöne Nacht und bis nächstes Jahr, euer Blogger Nici

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